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Finanzkommission

Durch den Einwohnerrat wurde ich in die Finanzkommission gewählt. Dort habe ich mich vor allem für eine optimale Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt. Die stetige Erhöhung der Ausgaben ohne spürbare Konsequenzen in der Gemeinde führte zu Schein-Finanzproblemen der Gemeinde Littau. Dabei stiegen die Ausgaben der Gemeinde Littau alleine während meiner Amtszeit ab 2004 von 93 Millionen auf 102 Millionen Franken im Jahr 2008, eine Steigerung von 10 % in 4 Jahren! Der anfängliche Wille zu einer ausgeglichenen Rechnung im Gemeinderat und der Finanzkommission wurde allmählich vom Fusionsvirus im Keim erstickt. Hätte man nur ein einziges Mal im Folgejahr gleich hohe Ausgaben budgetiert wie im Vorjahr, dann hätte die Gemeinde Littau in allen Folgejahren eine ausgeglichene Rechnung präsentieren können!
 
Auch bei der Fusionsabstimmung ging es vor allem um Finanzen. Den Überblick über alle Dokumente war nicht einfach. Das war wohl der Grund, weshalb Alt-Einwohnerratspräsident Othmar Geisseler und ich als einzige Einwohnerräte und Finanzkommissionsmitglieder überhaupt erst den Versuch unternahmen und die vielen Studien und Fachgruppenberichte gelesen haben. Und tatsächlich konnten wir eine Reihe von Falschaussagen aufdecken, die allerdings im Parlament wie in der Kommission auf taube Fusionisten-Ohren gestossen sind.